Nachweis meiner Theorien – Teil 2

Was bisher geschah

Wir befinden uns in Paris. Ein seltsames Tier scheint sein Unwesen zu treiben und des Nachts junge Frauen anzufallen. Genauer nachzulesen hier.


Auszug aus dem Tagebuch von Rosanne O´Sulivan

Irgendwo vor der Küste Frankreichs, 30. Mai

Wir erreichen die Küste erst mit der abendlichen Flut. Ein Sturm hat uns aufgehalten.

Ich bete, dass mein Geliebter meinen Brief erhalten und mir eine Kutsche gesandt hat. Das der Kutscher mich trotz der Verspätung zu meinem Abraham bringt.

Wenn mein Professor bei seinen Patienten ist gibt es für ihn nichts wichtigereres als sie. Das Liebe ich an ihm und wenn das bedeutet, dass er ab und an etwas zerstreut ist und etwas vergisst, dann ist das so. Dafür hat er ja zukünftig mich.

Nachtrag mitten in der Nacht deselben Tages

Wie befürchtet war keine Kutsche für mich bereit. So spät noch einen Fahrer aufzutreiben hätte ich nicht hinbekommen. Doch ein Gentleman lieh mir seine Kutsche. Damit ich sicher in Paris ankomme. Für eine Dame sei das Land nicht sicher. Etwas an ihm erinnert mich an meinen Abraham. Ich bin froh. Es hat die Halbe Nacht gedauert doch ich bin in Paris. Das Hotelpersonal war sehr verständnisvoll. Morgen früh sehe ich dich wieder Geliebter.

Auszug aus dem Tagebuch des Abraham van Hellsings

Paris, 31. Mai

Anders als in den letzen Nächten ist die Wunde am Hals nicht aufgebrochen. Höchst seltsam. Was war diesmal anders? Wir haben Wache gehalten wie jede Nacht und dennoch…

Am Frühstückstisch hat mich meine geliebte Rosanne überrascht. Sie lachte wie immer und bringt mein Herz zum erblühen. Helfen will sie mir in diesem Fall. Doch ich weiß´nicht, ob ich das zulassen sollte. Was auch immer die Mädchen befällt. Meine Roseanne soll kein Opfer davon werden.

Gerne würde ich dem Fremden meinen Dank ausdrücken, doch er hat sich meiner Holden leider nicht vorgestellt. Sollten wir ihn Treffen werde ich mich erkenntlich zeigen.

Inzwischen haben mich Zeilen ihrer Eltern erreicht, das ich bitte auf ihre Tochter acht geben möge. Natürlich werde ich dem nachkommen auch ohne ihre Bitte. Ach wen versuche ich hier zu belügen? Viel eher wird sie auf mich aufpassen und mit ihren heilenden Händen ein echter Segen für mich sein.

Auszug aus dem Tagebuch von Rosanne O´Sulivan

Paris, 31. Mai

Die Patientin war sehr aufgeschlossen mir gegenüber. Vermutlich, weil wir in enem ähnlichen Alter sind. Wir haben viel über Abraham und meine Hochzeit geredet. Als sie mir ihren Traummann beschrieb stockte mir kurz der Atem. Es war eine exakte Beschreibung des Mannes, den ich am Hafen angetroffen hatte. Auf mein Nachfragen hin versicherte sie mir, das sie diesen Mann nie getroffen hatte, er sei ihr nur im Traum erschienen. Dabei wurde sie rot und sah beschämt weg. Zwar versicherte ich ihr, dass es völlig normal ist solche Träume zu haben, aber sie war dennoch verunsichert bis ich ihr versprach niemandem davon zu berichten.

Das Ihre Eltern den Priester bestellt hatten weil sie inzwischen glaubten ein Dämon viele des Nachts über ihre Tochter her machte es auch nicht besser. Mein Professor ist ein gottesfürchtiger Mensch, doch er weiß Wann eine Krankheit vorliegt und kein Aberglaube hält ihn auf.

Paris am morgen des 1.Juni

Ich muss es festhalten. Gerade bin ich aufgewacht aus einem Traum. Jener Mann. Er stand einfach vor meiner Tür. Wir redeten über meine Ankunft. Die ganze Zeit hatte ich das Gefühl, ihn schon ewig zu kennen, so vertraut war alles. Dieses Verlangen stieg in mir auf. Wir erlagen der Fleischeslust. Ich kann es Abraham nicht sagen. Aber ich liebe ihn. Es war als wäre er dieser Mann. Es ist sehr verwirrend. Niemals würde ich dergleichen tun. Doch ein Gedanke lässt mich nicht mehr los. Ist dieser Mann vielleicht irgendwie darin verwickelt? Mein Geliebter hat eine neue Technik Studiert. Die Hypnose. Vielleicht erreichen wir so mehr zu erfahren.

Aus dem Tagebuch Abraham van Hellsings

Paris, 1 Juni

Roseanne kam mit einem wundervollen Vorschlag zu mir. Das Gedächnis des Mädchens zu überprüfen um zu erfahren was passiert in der Nacht. Wir nehmen so viel wahr. ich freue mich bereits auf das Ergebnis.

 

Nachtrag am Abend desselben Tages

Die Eltern waren stur. Doch Roseanne mein Engel konnte die Eltern überzeugen. Sie soll dabei sein, sie soll die Fragen formulieren. Damit habe ich keine Probleme. Vielleicht werden wir jetzt hinweise erhalten.

2. Juni

Ich habe keine Erklärung dafür.  Die Zeiten des Schlafwandelns sind komplett aus dem Gedächnis gelöscht. Kein Traum, kein Gedanke, nichts. Das ist unmöglich. Stünde sie unter hypnose zu dieser Zeit würde ich auch erfahren was sie getan hat. Doch da ist nichts, als wäre die Seite aus dem Buch in der ihr Gedächnis festgehalten ist herausgerissen worden.

Sollte der Priester doch recht haben und ein Dämon sein Unwesen treiben?

3. Juni

Sie ist tot. Am nächsten Morgen lag sie leblos in ihrem Bett. Kein Blut mehr in ihrem Körper. Wie kann das sein? Kein einziger Tropfen ging in die Laken? Wohin ist das Blut verschwunden? Einer Untersuchung des toten Körpers stimmten die Eltern nicht zu. Der Mann wollte mich gerade hinauswerfen als die Mutter anfing zu schreien.

Wir stürmten in das Zimmer des Mädchens. Sie hatte ihre Mutter in den Hals gebissen. Ihre Kraft war unbeschreiblich. Bis wir es geschafft hatten die Beiden zu trennen war es zu spät. Das Mädchen hatte das Blut ihrer Mutter getrunken? Es schien wirklich ein Dämon im Spiel zu sein.

Der Mann schoss auf seine Tochter nachdem er gesehen hatte, das sie ihre Mutter getötet hatte. Doch sie schien sich nicht daran zu stören. Das Bett zerbarst und zusammen mit Schelling rammte ich ein Bettbein in ihr Herz. Sie zuckte noch immer. Mein Kollege holte eine Axt die der Mann geschliffen und deswegen noch herum stehen hatte. So schlugen wir ihr den Kopf ab.

Auszug aus dem Tagebuch von Rosanne O´Sulivan

Paris, 2. Juni

Es machte mir Angst. Das Kind war zu einem Monster geworden. Der Mann hatte Frau und Tochter verloren. Niemand konnte sagen welche Kreatur das war. Helfen durften wir dem Mann nicht. Er wünschte uns nie wieder zu sehen. Er versicherte uns allerdings, dass er uns nicht die Schuld gäbe.

Ich habe auf einer früheren Seite etwas von einem Mann geschrieben von dem ich geträumt habe. Daran kann ich mich nicht mehr erinnern. Ich muss Abraham davon berichten. Etwas stimmt nicht.

Auszug aus dem Tagebuch von Abraham van Hellsing

3. August

Befinde mich auf dem Rückweg. Einen Brief habe ich Roseannes Eltern nicht geschrieben. Die Nachricht ist nichts, was man über einen Brief mitteilt.

Noch immer fällt es mir schwer aber ich muss anfangen die Geschehnisse aufzuschreiben. In der Nacht des 2 Juni verschwand Roseanne aus ihrem Hotelzimmer. Keine hatte etwas gesehen. Die Balkontür war offen. Keine Spuren eines eindringens. Aber sie war nicht dumm, sie hätte niemandem geöffnet, sie wäre nicht weggelaufen. Dieser Dämon hatte sie geholt.

Unter dem Balkon fand ich ihr Taschentuch fein säuberlich in eine Astgabel gesteckt. Eine Spur hatte er mir gelegt. Lockte mich in die Katakomben von Paris.

Weiter immer weiter irrte ich durch dieses Labyrinth. Dann sah ich sie. Dort saß sie und weinte bitterliche Tränen. Die Schnitzeljagd hatte mehrere Tage gedauert.

Da saß sie meine Roseanne. Oh Roseanne. Meine Geliebte meine Schöne. Sie weinte.

Ich hob sie hoch und trug sie zurück. Meinen Weg hatte ich gekennzeichnet. Sie klammerte sich die ganze Zeit an mich und weinte und entschuldigte sich. Es gibt nichts wofür du dich entschuldigen müsstest.

Roseannes Körper erhitzte sich immer mehr, sie zitterte und ich versicherte ihr das alles gut wird. Ich Narr!! Jämmerlicher, dummer Narr!

Sie stieß mich von sich. Feuer überall Flam- (Schrift verwischt und unleserlich)

 

Tod zu Asche verbrannt.

Dieser Mann den ich unter dem Fenster gesehen hatte, er stand im Eingang zu den Katakomben. Er lachte, verhönte meine Roseanne doch nannte er sie mutig. Sie nahm den Tod in Kauf. Sie wusste was passieren würde wenn ich sie an die Sonne bringe, wollte in meinen Armen sterben. Kein Monster sein. Dämon! Ich werde dich vernichten! Als ich ihn gesucht habe war er verschwunden. Sobald meine Roseanne beerdigt ist werde ich dieses Ding finden und vernichten.

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